Manuelle Lymphdrainage

Hilfe bei Ödem

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sehr sanfte Massagetechnik, die klassischerweise bei Ödemen, d. h. bei Schwellungen von Körperteilen aufgrund von Lymphstauungen, angewandt wird. Diese Ödeme entstehen zum Beispiel nach Krebsoperationen (auch noch Monate später!), bei denen Lymphknoten entnommen wurden, bei venösen Stauungen (z. B. bei Krampfadern) oder nach Unfällen und Verletzungen. Manuelle Lymphdrainage hilft sehr erfolgreich dabei, diese Stauungen wieder aufzulösen und nach einiger Zeit für einen dauerhaft verbesserten Abfluss zu sorgen. Fast immer ist es im Fall von Ödemen der Extremitäten notwendig, die manuelle Lymphdrainage mit fachgerechtem Bandagieren u./o. Anpassen von Kompressionsstrümpfen zu kombinieren.

Verschreibung

Dies kann vom Arzt verschrieben. Im Fall von Lymphstauungen aufgrund einer Verletzung setzt die MLD einen Heilreiz, indem sie eine schnellere Entsorgung des Gewebes und damit auch für eine bessere Versorgung schafft. Weniger bekannt und nicht in gleicher Weise schulmedizinisch anerkannt sind ihre Einsatzmöglichkeiten bei anderen Erkrankungen wie z. B. Migräne, Spannungskopfschmerzen, Sinusitis; auch bei chronischen Hauterkrankungen kann sie helfen, den Hautstoffwechsel zu verbessern und lässt sich gut mit anderen- auch schulmedizinischen Therapien kombinieren.
Da sie eine sehr feine, leichte und rhythmische Massagemethode ist, wirkt sie ungemein entspannend, auch in Kombination mit klassischer Massage: z. B. klassische Rückenmassage und MLD Gesicht.

Erfahrung

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Masseurin/ Lymphtherapeutin praktizierte ich viele Jahre manuelle Lymphdrainage und konnte dabei Erfahrungen mit sehr vielen Menschen, besonders auch schwer kranken, sammeln.

Ballett mit den Händen

„Dieses Ballett mit den Händen möchte ich unbedingt lernen“ dachte ich bei meiner ersten Begegnung mit der MLD, als ein erfahrener Therapeut und Lehrer meine Massageschule besuchte und uns eine Behandlung einer Patientin vorführte.